Tumorbehandlung

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Veränderungen im Bereich der Mundhöhle treten recht häufig auf, wobei die feingewebliche Ursache sehr verschieden sein kann:

Fibrome: dabei handelt es sich um Überschußbildungen des Schleimhautbindegewebes, häufig durch äußere Reize bedingt (Einbiß, Prothesendruck). Papillome: warzenförmige Veränderungen an Schleimhaut, Zahnfleisch, Zunge, ausgehend von der Schleimhaut

Epulis: eine spezielle, häufig vom Zahnfleisch ausgehende prinzipiell gutartige Veränderung, die aber sicherer Entfernung bedarf. Epulitiden treten häufig während der Schwangerschaft oder unter bestimmten Medikamenten auf.

Zysten: häufig im Bereich der Lippen oder Wangenschleimhaut, ausgehend von Schleim- oder Speicheldrüsen, in der Regel entsteht eine solche Zyste durch Verengung ode Verlegung des Ausführungsganges.

Leukoplakien: weißliche, nicht abwischbare Veränderung an allen Stellen der Mundschleimhaut, kann sehr verschiedene Formen annehmen und muß auf jeden Fall behandelt werden. Ursache: Nikotinkonsum, mechanische Überlastung.

Knochenveränderungen: eine Reihe von meist gutartigen Veränderungen zeigen sich durch Schattenbildung oder Aufhellungen im Knochen.

Die genaue Diagnose erfordert neben einer klinischen Untersuchung (Ausschluß einer zahnbezogenen Ursache) und Fotodokumentation in der Regel die Entnahme einer Gewebsprobe. Diese ist deshalb notwendig, da sich selten auch bösartige Veränderungen dahinter verbergen können, welche dann bereits frühzeitig erfaßt und dann mit großer Sicherheit einer zielführenden Behandlung zugeführt werden können.

Die Gewebsentnahme (Biopsie) ist ein harmloser und unter lokaler Betäubung schmerzfreier Eingriff, wobei das Gewebe umschnitten und zur feingeweblichen Untersuchung eingeschickt wird. Die Entnahmestelle wird mit einzelnen Nähten verschlossen.

Meistens ist mit der Entnahme des Gewebes die Therapie abgeschlossen, nur selten ist, je nach Ergebnis der feingeweblichen Analyse, eine Nachbehandlung notwendig.